Energieaudit DIN 16247-1

Ein Energieaudit ist der Startpunkt, um die Energiekosten zu senken, die Energieeffizienz zu verbessern & von attraktiven Fördermöglichkeiten zu profitieren.
Verfasser
Alexander Heisele
Veröffentlicht
19. Juni 2024

Einführung

Ein Energieaudit ist eine detaillierte und systematische Analyse des Energieverbrauchs in einem Unternehmen, durchgeführt nach der Norm DIN EN 16247-1. Ziel des Audits ist es, den aktuellen Energieverbrauch zu erfassen, Einsparpotenziale zu identifizieren und Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz zu empfehlen.

Ein Energieaudit umfasst die Untersuchung von technischen Systemen, Verbrauchsprozessen und Betriebsabläufen, um gezielte Verbesserungen und nachhaltige Lösungen zur Reduzierung des Energieverbrauchs zu entwickeln.

Quelle: cleverwatt
Zielsetzung

Die Hauptziele eines Energieaudits sind:

1.   Erfassung des Energieverbrauchs: Dokumentation und Analyse des aktuellen Energieverbrauchs und der Energieflüsse im Unternehmen.

2.   Identifikation von Einsparpotenzialen: Identifikation von Teilbereichen, in denen Energie effizienter genutzt werden kann.

3.   Optimierung der Energieeffizienz: Entwicklung und Umsetzung von Maßnahmen zur Reduzierung des Energieverbrauchs und der Energiekosten.

4.   Umweltschutz: Beitrag zur Reduktion von CO₂-Emissionen und Verbesserung des ökologischen Fußabdrucks.

5.   Einhaltung gesetzlicher Vorschriften: Sicherstellung der Konformität mit gesetzlichen Anforderungen, insbesondere für große Unternehmen gemäß dem Energiedienstleistungsgesetz (EDL-G).

Vorteile

Ein Energieaudit bietet Unternehmen zahlreiche Vorteile:

1.   Kostensenkung: Die Durchführung eines Energieaudits stellt die Basis zur Realisierung ganzheitlicher Kosteneinsparpotentiale dar.

2.   Fördermittel und Anreize: Unterstützung bei der Identifikation und Beantragung staatlicher Förderprogramme für energieeffiziente Maßnahmen.

3.   Wettbewerbsfähigkeit: Reduzierte Betriebskosten und ein verbessertes Umweltimage stärken die Marktposition des Unternehmens.

4.   Persönliche Beratung: Individuelle Unterstützung durch qualifizierte Auditoren und Experten.

Voraussetzungen

Für die Durchführung eines Energieaudits und die Inanspruchnahme von Förderungen gelten bestimmte Voraussetzungen:

1.   Qualifizierte Auditoren: Das Audit muss von qualifizierten und akkreditierten Energieauditoren durchgeführt werden.

2.   Gesetzliche Verpflichtung: Große Unternehmen (mehr als 250 Mitarbeitende, Jahresumsatz über 50 Millionen Euro oder jährliche Bilanzsumme über 43 Millionen Euro) sind gemäß EDL-G zur regelmäßigen Durchführung von Energieaudits verpflichtet (sofern kein Energiemanagementsystems ISO 50001 vorhanden ist).

3.   Förderfähigkeit: Kleinere und mittlere Unternehmen (KMU) sind zwar nicht zur Durchführung verpflichtet, können aber freiwillig ein Audit durchführen und dafür Fördermittel, z.B. vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), beantragen.

4.   Förderprogramme: Die BAFA bietet eine staatliche Förderung für die Durchführung eines Energieaudits im KMU-Sement in Höhe von 80% der Kosten (bis 7.500 Euro) an.

5.   Durchführung und Meldung: Unternehmen mit einem Gesamtenergieverbrauch von mehr als 500.000 kWh pro Jahr müssen regelmäßig ein Energieaudit durchführen oder alternativ die Bagatellschwellenregelung in Anspruch nehmen.

Kontaktieren Sie uns noch heute über unser Kontaktformular, um mehr über unsere Energieaudit-Dienstleistungen und die Fördermöglichkeiten zu erfahren. Wir freuen uns darauf, Sie auf dem Weg zu einer effizienteren und nachhaltigeren Nutzung Ihrer Energie zu begleiten.

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