Flexibilität
Flexibilität bezeichnet die Fähigkeit eines Unternehmens, seinen Stromverbrauch oder seine Erzeugung gezielt zeitlich anzupassen — die zentrale Ressource der Energiewende.
Wie funktioniert es?
Flexibilität entsteht aus drei Quellen: verschiebbare Lasten (Kälte, Druckluft, Pumpen), Speicher (Batterie, Wärme, Wasserstoff) und steuerbare Erzeugung (BHKW, Notstrom). Ein EMS bündelt diese Quellen und vermarktet sie über mehrere Anwendungsfälle parallel: Peak Shaving, PV-Eigenverbrauch, Spotmarkt-Arbitrage, Regelenergie und Direktvermarktung. Die Wirtschaftlichkeit liegt im Multi-Use.
Ein Lebensmittelbetrieb mit 5 GWh Verbrauch hat 1,2 GWh flexibel verschiebbar (Kühlung + Druckluft). Über Spotmarkt + Peak Shaving + Eigenverbrauch sind 65.000–110.000 €/Jahr zusätzlich realisierbar.
Für wen relevant?
Alle Industrie- und Gewerbebetriebe — der Anteil flexibler Last liegt meist zwischen 15 % und 50 % des Gesamtverbrauchs. Selten ausgewertet, fast immer unter-monetarisiert.
Häufige Fragen
Flexibilitätspotenzial heben
Wir identifizieren, quantifizieren und monetarisieren Ihre Flexibilität — über alle Anwendungsfälle parallel.
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