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Strombeschaffung & Märkte

Power Purchase Agreement (PPA)

Ein PPA ist ein langfristiger bilateraler Stromliefervertrag zwischen Stromerzeuger und Abnehmer — meist über 5 bis 20 Jahre und außerhalb der staatlichen Förderung.

Wie funktioniert es?

Im PPA sichern sich Abnehmer (z. B. Industriebetrieb) und Erzeuger (PV-, Wind- oder Bioenergie-Anlage) einen festen Strompreis über lange Laufzeit. Varianten: On-Site (Anlage auf dem eigenen Dach/Grundstück), Off-Site (Anlage extern, Lieferung über Netz), Sleeved (mit Versorger als Vermittler), Virtual/Financial (rein finanzielle Absicherung). PPAs sichern Preisrisiken auf beiden Seiten ab und ermöglichen Förder-freie EE-Projekte.

Rechenbeispiel

Ein Industriebetrieb mit 20 GWh Jahresverbrauch deckt 8 GWh über einen 10-Jahres-PPA mit einer 8-MWp-Freiflächen-PV ab. Vereinbarter Preis: 6,5 ct/kWh — Absicherung gegen Marktpreisschwankungen über 10 Jahre.

Für wen relevant?

Mittelständische und große Industriebetriebe mit hohem Verbrauch (ab ca. 5 GWh/Jahr) und Interesse an Preisstabilität, Klimazielen oder Herkunftsnachweisen. Auch für Anlagenbetreiber als Alternative zur Direktvermarktung.

Häufige Fragen

Praxis

PPA strukturieren und verhandeln

Wir prüfen die Wirtschaftlichkeit, strukturieren die Verträge und verhandeln mit Erzeugern und Banken.

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Jakob Ackermann, Geschäftsführer, cleverwatt

Jakob Ackermann

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