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Netzentgelte & Regulatorik

Arbeitspreis

Der Arbeitspreis ist der verbrauchsabhängige Bestandteil von Strom- und Netzentgelt-Tarifen — gemessen in Cent pro Kilowattstunde (ct/kWh).

Wie funktioniert es?

Der Arbeitspreis wird mit der tatsächlich bezogenen Strommenge multipliziert. Er fällt sowohl beim Stromlieferanten (Beschaffung + Vertrieb) als auch beim Netzbetreiber (Arbeitspreis-Anteil des Netzentgelts) an. Die Höhe richtet sich beim Netzentgelt unter anderem nach der Benutzungsdauer: viele Stunden bei gleichmäßigem Bezug → niedrigerer Arbeitspreis, höherer Leistungspreis.

Rechenbeispiel

Ein Betrieb mit 1,5 GWh Verbrauch und 18 ct/kWh Gesamt-Arbeitspreis zahlt 270.000 € pro Jahr für die Arbeit — davon typisch 3–5 ct/kWh Netzentgelt-Arbeitspreis (45.000–75.000 €).

Für wen relevant?

Alle Stromverbraucher. Bei kontinuierlichen Bezugsprofilen mit hoher Benutzungsdauer (>2.500 h/Jahr) dominiert der Arbeitspreis die Stromkosten.

Häufige Fragen

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Jakob Ackermann, Geschäftsführer, cleverwatt

Jakob Ackermann

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