PV-Eigenverbrauchsoptimierung
PV-Eigenverbrauchsoptimierung bezeichnet die intelligente Steuerung von Verbrauch und Speicher, um möglichst viel selbst erzeugten Solarstrom direkt am Standort zu nutzen.
Wie funktioniert es?
Ein EMS prognostiziert PV-Erzeugung (Wetterdaten + Anlagenmodell) und Verbrauch (historische Lastprofile). Es steuert Wärmepumpen, Ladepunkte, Kälte- und Druckluftanlagen so, dass sie bevorzugt während Solarspitzen laufen. Ein Speicher übernimmt Überschüsse für die Abend-/Nachtnutzung. Ergebnis: 70–90 % Eigenverbrauchsquote statt der typischen 30–50 % ohne Steuerung.
Eine 300-kWp-Anlage erzeugt 300.000 kWh/Jahr. Mit EMS steigt die Eigenverbrauchsquote von 45 % auf 78 % — 99.000 kWh mehr Eigenverbrauch × 19 ct/kWh Vorteil = 18.810 € zusätzliche Ersparnis pro Jahr.
Für wen relevant?
Alle Betriebe mit PV-Anlage ab 30 kWp und steuerbaren Verbrauchern oder Speicher. Wirtschaftlicher Hebel wächst mit Strompreis und Anlagengröße.
Häufige Fragen
PV-Eigenverbrauch maximieren
Wir erhöhen Ihre Eigenverbrauchsquote durch intelligente Steuerung und passende Speicherauslegung.
Mehr zu clever.EMSVerwandte Begriffe
Eigenverbrauch
Eigenverbrauch ist der Anteil selbst erzeugten Stroms (PV, BHKW, Wind), den ein Unternehmen direkt vor Ort verbraucht — ohne Netzdurchleitung und ohne Netzentgelt.
Gewerbespeicher (Batteriespeicher)
Ein Gewerbespeicher ist ein stationärer Batteriespeicher für Industrie und Gewerbe — typisch von 30 kWh bis in den MWh-Bereich. Er kappt Lastspitzen, erhöht den PV-Eigenverbrauch und kann Flexibilität vermarkten.
Energiemanagementsystem (EMS)
Ein Energiemanagementsystem (EMS) misst, analysiert und steuert den Energieverbrauch eines Unternehmens — mit dem Ziel, Kosten zu senken, Emissionen zu reduzieren und gesetzliche Anforderungen wie ISO 50001 zu erfüllen.
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