Eigenverbrauch
Eigenverbrauch ist der Anteil selbst erzeugten Stroms (PV, BHKW, Wind), den ein Unternehmen direkt vor Ort verbraucht — ohne Netzdurchleitung und ohne Netzentgelt.
Wie funktioniert es?
Selbst erzeugter Strom ersetzt teuren Netzstrom 1:1. Die Wirtschaftlichkeit ergibt sich aus der Differenz zwischen Strombezugspreis (z. B. 25 ct/kWh) und Einspeisevergütung oder Marktwert (z. B. 6 ct/kWh) — also einem Eigenverbrauchsvorteil von etwa 19 ct/kWh. Ohne Steuerung liegt die Eigenverbrauchsquote bei Gewerbebetrieben oft nur bei 30–50 %. Mit EMS und Speicher sind 70–90 % erreichbar.
Eine 500-kWp-PV-Anlage erzeugt 500.000 kWh/Jahr. Bei 40 % Eigenverbrauchsquote (ohne EMS) werden 200.000 kWh selbst genutzt = 38.000 € gesparte Stromkosten. Mit EMS + Speicher steigt die Quote auf 75 % = 71.250 € Ersparnis — Delta 33.250 €/Jahr.
Für wen relevant?
Alle Betriebe mit eigener Stromerzeugung. Besonders attraktiv bei tagsüber hoher Last (Produktion, Kühlung, Lager).
Häufige Fragen
Eigenverbrauch maximieren mit clever.EMS
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